Der FC St. Pauli holt sich nach einem engagierten Auftritt im Millerntor wichtige drei Punkte und den ersten Sieg in 2026 gegen den Champions-League-Aspiranten aus Stuttgart. Dabei war die FCSP-Abwehr der Garant für den Erfolg – und ein kleiner Fehler vom Stuttgarter Führich half dabei.
Also komm schon, die Nacht ist jung
Und bis zur Euphorie ist′s nur ’n Katzensprung – Oh ja!
Auf St. Pauli brennt noch Licht
Da ist noch lange noch nicht Schicht
Der Songtext von Jan Delay passt heute hervorragend zu den Jungs in Braun und Weiß. Mit dem Erfolg gegen den VfB Stuttgart war vor dem Spiel nicht unbedingt zu rechnen. Es fehlten etliche Spieler, die ansonsten höchstwahrscheinlich in der Startelf gestanden hätten. Auf der Bank saßen daher viele gute Nachwuchsleute. Alexander Blessin hat das Team sehr gut eingestellt. Besonders in der ersten Halbzeit konnte Braun-Weiß immer wieder empfindliche Nadelstiche setzen.
Das Spiel kurz zusammengefasst
Die beiden Schienenspieler Pyrka und Saliakas konnten sich im Spiel immer wieder nach vorne einschalten. Deswegen ist es fast logisch, dass die beiden für das 1:0 verantwortlich sind. Wenn die Abwehr die Tore schießt, kann der Sturm im Mittelfeld alles einleiten. Kaars spielt den Ball auf die überladene Seite auf Irvine, der den Ball mit der Hacke direkt weiterleitet, und plötzlich stehen mehrere St. Paulianer frei. Manolis Saliakas zirkelt die Kugel formschön ins kurze Eck.
In der zweiten Halbzeit half Chris Führich beim Ausbau der Führung unfreiwillig. Ein Handspiel im eigenen Strafraum sieht man so sicherlich äußerst selten. Danel Sinani ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte sicher aus elf Metern.
Danach spielte nur noch Stuttgart. Die konnten aus 68 % Ballbesitz aber nur drei Schüsse aufs Tor generieren. Der Anschlusstreffer fiel glücklicherweise zu spät.
Auf St. Pauli brennt noch Licht
Das 2:1 ist ein enorm wichtiger Erfolg am 21. Spieltag. Fehlen noch die Bilder:
Das erste Spiel des neuen Jahres bei knappen Plusgeraden und dann regnet es in der ersten Halbzeit. Das hat es für meine Hände ungemütlich gemacht. Glücklicherweise war das Match unterhaltsam genug, um die kalten Finger nicht zu spüren.
Die Spielanalyse von Tim findest du beim Millernton.
Weiter geht es nächstes Wochenende in Leverkusen und am Sonntag, dem 22., das nächste Heimspiel gegen den aktuellen Tabellennachbarn aus Bremen. Hoffentlich brennt auch dann auf St. Pauli noch Licht.