Silvester: der geeignete Tag für einen Blick zurück auf 2025. Kürzlich postete eine Bekannte auf Instagram ihre Top-10-Serien aus dem Jahr. Da fiel mir auf: Ich habe dieses Jahr keine Serie gesehen. OK, außer die von den neun punktlosen Spielen vom FC St. Pauli.
Irgendwas ist dieses Jahr mächtig schiefgelaufen. Trotzdem gab es ein paar Highlights. So konnte ich ein Porträt für das Titelblatt der Kress-Ausgabe im März fotografieren.

Absolutes Highlight war natürlich das Teambild vom FC St. Pauli, dazu aber demnächst mehr in einem eigenen Blogpost.
Auch schön: eine überraschende Zusammenarbeit mit einem Automagazin.

Der Aufhänger war das Sponsoring von Smart bei den 1. Frauen des FC St. Pauli. Dabei durfte ich die absoluten Legenden Kim Koschmieder und Annie Kingman ein paar Stunden lang begleiten.
Leider war es an diesem Tag etwas trüb und nasskalt. Das hat die fotografischen Möglichkeiten eingeschränkt, aber die beiden Protagonistinnen waren vor der Kamera ’ne Wucht. Danke euch beiden!
Apropos Wucht: Die Reise nach Japan hat mich nachhaltig beeindruckt. Ich habe immer noch nur einen kleinen Teil davon in einem Beitrag beschrieben. Das liegt daran, dass ein Blogbeitrag immer so etwas wie ein Abschluss ist. Und die Reise möchte ich offensichtlich nicht abschließen.
Zum Blick zurück auf 2025 gehört auch, dass ich nun mehr Radklamotten besitze, als ich dieses Jahr Zeit zum Fahren hatte. Beim Radfahren kann ich mittlerweile ganz gut abschalten. Es ist ähnlich wie beim Fotografieren: Entweder du machst das oder eben nicht. Du kannst beides nicht nebenbei machen.

Vielleicht hilft mir deswegen beides beim Abschalten. Denn das Abschalten halte ich zwischendurch für sehr wichtig.

Das letzte Bild steht für mich für 2025 – irgendwie überall ein Stückchen, aber nichts Ganzes. Ich habe das Gefühl, dass ich vielem nicht gerecht geworden bin. Sorry dafür, aber manchmal war es einfach etwas zu viel. Die Weltpolitik führt auch nicht dazu, dass ich jeden Tag wohlgestimmt aufgewacht bin. Aber viel mehr hat mich mitgenommen, dass Menschen aus dem Leben scheiden, mit denen ich regelmäßig zu tun hatte, deren inneren Konflikt ich offensichtlich nicht bemerkt habe.
Ich wünsche uns allen, dass uns 2026 nicht so zerreisst wie das Spiegelbild hier. Kommt gut rüber und hört nicht so sehr auf die lauten Leute. Die leisen Stimmen sind die schöneren und wichtigeren.
Das Spiegelscherben-Bild finde ich ganz wunderbar!
Ja, die lokale und globale Politik machte sowohl die letzten Jahren als auch ganz aktuell wieder schwer, beschwingt in den Tag zu gehen und wenn dann auch noch Leid im persönlichen Umfeld dazu kommt, wird es noch schwerer. Ich wünsche Dir uns allen trotzdem für dieses noch fast neue Jahr alles Gute und danke Dir für deine immer tollen Bilder, nicht nur vom magischen FC!