Beim Spiel FC St. Pauli gegen Eisern Union zeigten die Braun-Weißen von allem zu wenig. Die Gegner aus Berlin waren gedankenschneller, körperlich überlegen und genau das eine Tor besser. Und dafür mussten sie sich schon nicht mal anstrengen.
Dabei hatte Perreira Lage durchaus zwei Treffer auf dem Fuß bzw. Kopf. Aber es hat nicht sollen sein. Wenn du da unten drin stehst, fehlt halt manchmal aus das letzte Fünkchen Glück. Die zweite Halbzeit war etwas besser, aber Berlin machte auch nicht mehr als nötig.
Der komplette Spieltag stand im Zeichen der Innenministerkonferenz. Natürlich auch am Millerntor. Alles, was du dazu wissen musst, findest du bei USP. Da gab es dann sogar gemeinsame Sprechchöre beider Fanszenen.
Darüber hinaus gab es vor dem Spiel eine eindrucksvolle Aktion, initiiert von der Organisation War Child. Auch die wachsende Zahl von Femiziden fand während des Spiels Nachhall in vielen Spruchbändern. Die Fans nehme ich bei der Überschrift dieses Artikels klar raus.
Nachfolgend ein paar Eindrücke vom Spiel:
Jetzt kommen erstmal drei Auswärtsspiele. Da kann man eigentlich nur gewinnen. Bei den Bayern erwartet Oke auf jeden Fall keinen haushohen Sieg, sagte er nach dem Spiel ins Mikrofon des übertragenen Senders. Dann kommt der DFB-Pokal in Gladbach, die kürzlich am Millerntor ins Laufen gekommen sind. Abschluss der englischen Woche ist dann in Köln, die als Aufsteiger bisher die beste Rolle in der Bundesliga spielen.
Ich bin gespannt, wie die Saison weitergeht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Team für die Bundesliga von allem zu wenig ist.