Die Trikots vom FC St. Pauli in der Saison 2014/15

vlnr: Philipp Heerwagen im Torwarttrikot, Christopher Noethe im Auswaertstrikot, Neuzugang Daniel Buballa im Pokaltrikot, Soeren Gonther im Heimtrikot, sowie Philipp Tschauner im weiteren Torwarttrikot
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Viel wurde über das neue Trikot bzw. die neuen Trikots von Ausrüster Hummel geredet. Gestern Abend konnten nun endlich auch „Normalsterbliche“ die Trikots der Saison 2014/15 vom FC St. Pauli betrachten – und das nicht nur für drei Sekunden. Das Neugierigmachen hat sich wohl gelohnt, denn der Ballsaal in der Südtribüne war sehr gut gefüllt. Mehrere hundert Menschen drängten sich um die Bühne zur Präsentation der Hummel-Trikots.

Oben im Bild siehst du rechts und links die beiden Philipps in den Torwarttrikots, in der Mitte Neuzugang Daniel Buballa im Pokaltrikot, sowie Christopher Nöthe im weißen Auswärts- und Sören Gonther im braunen Heimtrikot.

Und ich habe das Gefühl, dass nun noch mehr über die Trikots geredet wird. Unter meinen Facebook Freunden gab es kaum ein anderes Thema…

Schön fand ich den Kommentar zu den Trikots von Vereinsseele Eva Kalla: „Sterne haben wir nun schon, jetzt fehlen noch die Punkte.“

Ich finde die Trikots nach wie vor gut. Auch die Bunten. Wenn auch sicherlich mit 69,95 € am oberen Ende der Trikotpreisskala. Da bin ich froh, dass ich als Besitzer einer lebenslangen Dauerkarte eh ein Jersey geschenkt bekomme. Die Qualität des Stoffs und die Passform erscheinen mir deutlich besser als die der Vorgänger.

Ach ja: In der Satzung des FC St. Pauli steht im § 4, wie das Vereinslogo auszusehen hat, und jeder sieht auf den ersten Blick, dass das Pokaltrikot ein anderes – übrigens im Dunkeln leuchtendes – grünes Vereinslogo hat. Irgendwie finde ich es sehr deutsch, dass bei einigen dieser Satzungsverstöße einer der Hauptdiskussionspunkte war. Es gab sogar Stimmen, die meinten, das Trikot würde „bestimmt zurückgezogen werden“. Zum einen glaubt doch wohl niemand, dass die Trikots nicht längst vom Verein abgenommen wären. Zum Zweiten habe ich den Designer Jason darauf angesprochen, und seine völlig korrekte Antwort war: „Design is about breaking rules.“ Wie wahr.

Und spätestens, wenn beim Pokalfinale im Berliner Olympiastadion das Flutlicht ausfällt und auf dem Platz die Logos und Totenköpfe unseres Vereins im Dunkeln leuchten, ist sowieso alles vergessen und die Trikots unsterblich. Die Spieler sind es dann eh schon vor Spielbeginn…

Wen die fototechnische Seite des oben genannten Spielerfotos interessiert: Fotografiert habe ich mit meiner Leica M und dem 28 mm Elmarit plus Aufsteckblitz von Nikon. Bei Blende 4 brauchte ich trotz viel vom Veranstalter aufgebauten Lichts ISO 1000, um mit 1/180 s Verschlusszeit arbeiten zu können. Den SB-910 habe ich einfach auf manuell umgestellt und bei 1/2 Power zum Aufhellen genutzt.

Meinungen
21 bisherige Meinungen ansehen
  1. Da hat Himmel in die Scheisse gegriffen. Einfallslos, Geschmacklos und Langweilig. Tschauni könnte man so in den Kindergarten abgeben. Peilich. Schade. Aber mich interessiert sowieso mehr, was in den Trikots steckt als das Trikot.

  2. Immerhin ist nun endlich geklärt,warum Mohr gehen musste.Buballa ersetzt Ihn „Nahtlos“ bei der Trikot Präsentation und Innenverteidiger benötigen wir sowieso nicht mehr,da die gegnerischen Stürmer beim Anblick der Torwart-Trikots ausser Gefecht gesetzt werden. ..

  3. Also über Geschmack kann man ja nicht streiten. Aber was ich da sehe ist konzeptionell ja wohl ganz großes Kino. 0815-Designs kann jeder (in der 1. Bundesliga). St. Pauli und der Designer bekennen Farbe und ecken an – was man an den Kommentaren hier ja sehen kann – und beziehen damit also auch gestalterisch die Position, die sie im Kiez und in der Liga für sich beanspruchen. Chapeau!!!

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