100 Jahre FC St. Pauli – das Konzert

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Am Samstag habe ich beim 100-Jahre-FC-St.-Pauli-Konzert am Millerntor erstmals Livemusik fotografiert. Ich beginne mit den Zuschauern, denn zu einem guten Konzert gehören auch gute Zuschauer. Und die Zuschauer beim Konzert waren gut!

Eine sehr friedliche Stimmung – obwohl die Versorgungslage nicht gut gelöst war, wofür sich Organisationsleiter Sven Brux auch auf der Bühne entschuldigt hat, ohne zu diesem Zeitpunkt wissen zu können, warum und wieso vor allem an den Bierständen so lange Schlangen standen.

Neben der friedlichen Stimmung fand ich es persönlich auch toll, dass die unterschiedlichsten Musikrichtungen vom Publikum positiv aufgenommen wurden. Immerhin gab es vom Kinderchor bis zur Punkband was auf die Ohren. Und bezeichnend, dass ein Seemannschor besonders abgefeiert wurde. Ich kenne nicht viele Veranstaltungen, bei denen eine solch große Bandbreite gleichermaßen bejubelt wird.

Besonders schön war es, wenn zwischen Musikern und Konzertbesuchern das Verbindende sichtbar wurde: der FC St.Pauli.

Bei meinem Einstieg in die Konzertfotografie habe ich erst mal gestaunt. Die Bühne war ca 2,5m über dem Boden. Wie soll ich denn da vernünftige Bilder machen?

Und dann begann das Open Air schon um 16 Uhr bei tollem Sonnenschein – direkt in die Bühne rein. Wie soll ich denn da vernünftige Bilder machen?

Dazu noch das durchaus gängige „nur die ersten zwei Lieder“, in denen jeder aus dem Graben heraus fotografieren durfte. Wie soll ich denn da vernünftige Bilder machen können?

Nun – ich finde, fürs erste Mal habe ich mich ganz gut geschlagen.

Mittlerweile wurde das Umgebungslicht immer dunkler und das ermöglichte natürlich andere Bilder – wobei ich natürlich von dem Lichtmenschen an den Reglern abhängig bin. Ich finde, er hat einen guten Job gemacht und Abwechslung in Lichtshow gebracht. Muss auch mal gesagt werden…

Gerade im zweiten Teil des 100-Jahre-FC-St.-Pauli-Konzerts fand ich es etwas schade, dass es nur während der ersten beiden Lieder möglich war, zu fotografieren. Deswegen gibt es nur ein schlechtes Bild von Marcel Eger am Schlagzeug und ein ebenso schlechtes von Bela B. mit Fettes Brot gemeinsam auf der Bühne – beide sind schlecht genug, sie hier nicht zu zeigen; für eine Zeitung, die entsprechende Auftritte dokumentieren will, hätte es gereicht. Von Ralle Gunesch mit Fettes Brot habe ich leider gar kein Bild, da er sich für mich im toten Winkel aufgehalten hat.

Auch von Thees Uhlmann gibt es leider kein Bild, dabei freue ich mich sehr, dass seine neue Textzeile in seinem Lied mit einem meiner Bilder auf den Videoleinwänden untermalt wurde 🙂

Meiner Meinung nach war das ein tolles Konzert, weil die Freude der Musiker auf diesem Event, für so viele Sankt-Pauli-Fans zu spielen und dabei Gutes für den Stadtteil zu tun, jederzeit spürbar war. Meine persönliche Neuentdeckung war Panteon Rococo und wenn die im November in die Fabrik kommen, gehe ich auf jeden Fall hin…

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